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Dienstag, 24. März 2015

Wir, das Schicksal ...

können an keinen Gott glauben den kleinmütige, hinterfotzige Menschen nach ihrem eigenen Angesicht erschaffen haben.

Ich persönlich glaube eigentlich an gar nichts - denn ich strebe nach Wissen.

So weiß ich aber auch, wie wenig ich eigentlich weiß. Aber was ich weiß ist, dass wir Teile eines gewaltigen Schöpfungspotentials sind; inklusive aller Pflanzen, Tieren, Bazillen, Bakterien und Viren. Jedoch nur als Avatare eines vollends genießenden Wesens aus der geborgenen "Inneren Welt" im Zentrum des Planeten, dem Heim unserer Seelen. 

Wir sind Schöpfer und Geschöpf zugleich!

Und ich weiß, dass alles Fruchtbare aus der Mitte des Planeten nach Außen strebt, von der Sonne belebt wird, irgendwann stirbt und mit seinem versteinerten Körper den Schutzschild um diese "Innere Welt" stärkt - so auch lebensüber mit seinen Exkrementen. Das ist der einzige Sinn des Postenschiebens im irdischen Dasein.

Ja, wir sind nur Fresser und Scheißer - und manchmal bekleiden wir auch wichtige Ämter - vor allem um uns unbeliebt zu machen und als Wurm wiedergeboren zu werden. Und jene die sich gar anmaßen, andere anzuklagen oder über sie zu richten, werden als scheiße-zersetzende Bakterien wiedergeboren. Gleich mehrmals hintereinander.

Nach jedem Tod transferieren sich unsere Sueltas zuerst heim in unser Schöpfungspotential und dann wieder zurück auf die Oberfläche des Planeten, wo wir pragmatisch jene Lebensform annehmen, die wir uns verdient haben im vorigen Leben.

Und so vegetieren wir dahin seit Abermilliarden von Jahren, bestehend aus Gutem und Bösem zugleich, welche da heftig kämpfen in uns, um das Herz anzutreiben und auch um unseren Charakter zu formen. 

Wir sind Zeugen alles Geschehenen seit Anbeginn des Universums! Wozu also sollen wir Hirngespinste anbeten, wenn wir alle doch Teil des einzig Wahren sind?!

So sind wir irgednwie auch Schicksal - und alles geschieht nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung. Auch Flusgzeugabstürze, Trauer und Leid. 

Alles ist ein scheinbar bescheuerter Ausgleich mit höherem Sinn. Nur Standhaftigkeit, Geduld und Beharrlichkeit sichern dir im nächsten Leben eine adequate Daseinsform auf Erden. Aber wenn dir einer die Wange schlägt, dem schlage ihm besser gleich den ganzen Kopf ab, ... dem Arsch.

Jedoch wird dir keine Sünde jemals vergeben - auf Erden nicht und im Himmel schon gar nicht. Denn Letzteren haben Flugzeuge und Raketen durchlöchert - diesen alten Käs. 

Das einzig Wahre existiert in der geschützten "Inneren Welt" der Sueltas, deren Avatare wir hier draußen da droben sind. 

Mehr über Sueltas und die "Innere Welt" in meinem dreiteiligen Prosa-Epos "Maag Mell, die friedlichen Gefilde".

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