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Montag, 5. August 2013

Das ewig mutierende ROT

Das ewig mutierende ROT

Die erste Form des Kommunismus predigte vor 2000 Jahren Jesus, indem er seine Anhänger aufforderte, von den Wohlhabenden zu nehmen und es unter den Armen zu verteilen; keine Reichtümer anhäufen und eher dem Beispiel der Lilie auf dem Felde folgen, die auch ohne zu arbeiten, gut aussähe - weil so schön rot. 

Fazit 1: Aus seiner Lehre ist ein religiöser Moloch entstanden, der geradezu durch die Nöte und Sorgen der Menschen reich wurde; denn wer nicht seine Kirchensteuer zahlt, den holt sicherlich der Teufel und schmeißt ihn ins Fegefeuer. Und während heute der gehobene Klerus reichlich in goldenen Palästen speist, verkommt die große Masse der Gläubigen bestenfalls an Überschuldung und Altersarmut, eher aber im geistigen Elend.

Die zweite Form des Kommunismus ging ab 1789 mittels der französischen Revolution aus und propagierte "Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit". Binnen drei Phasen enteigneten pfiffige Geschäftemacher die Royalen, Feudalen wie Mächtigen und bereicherten sich selber an deren Ableben durch die Guillotine.

Fazit 2: Am Ende der Revolution, im Jahre 1799, kürten sich die listigen Strippenzieher zur vermittelnden und ersten direktorialen Macht Frankreichs. Seither spielen sie erfolgreich das Volk gegen das Volk aus - die Könner gegen die Nichtskönner, und vorallem umgekehrt. Dieses Modell griff schnell auf die Nachbarnationen über und nannte sich ab 1848 Scheindemokratie. Die rote Lilie vom Felde war von jetzt an das Rote Schild und druckte Geldscheine.

Die dritte Form des Kommunismus startete mit den einschlägigen Theoretikern Karl Marx und Friedrich Engels. Mit dem, in der Schweiz speziell dafür geschulten Krimtataren, der sich später Lenin nannte, fanden sie im zurück gebliebenen russischen Volk des frühen 20. Jahrhunderts ein ideales Experimentierfeld. In den letzten Zügen des, ebenfalls von Chaosaren  angezettelten 1.Weltkrieges, wurde die Zarenfamilie gelyncht und das Volk übernahm 'angeblich' die Macht. Alle Kapitalisten und Großgrundbesitzer wurden im Zeichen des roten Sternes enteignet. Die Bolschewiki verwalteten seither das Land sowie die gesamte Wirtschaft - bis nichts mehr funktionierte.

Fazit 3: Ganze 80 Jahre später erklären die Enkel und Urenkel Lenins, Trotzkis und Stalins den Kommunismus für gescheitert. Die 'Auserwählten' teilten sich - am russisch-ukrainisch-kasachischen Volke vorbei - das riesige Land des einstigen Zaren auf und wurden selber Großaktionäre der immensen Bodenschätze, während 90% der Menschen dort in bittere Armut verfiel und es ihnen heute schlechter geht als jemals zuvor. Der rote Stern hatte sie definitiv verraten und ... in die Falle gelockt.

Und was lehrt uns das? Etwa, dass dieser Planet eine ziemliche Schlagseite hat? Die rote Farbe scheint mehr zu wiegen als alle anderen zusammen - und sie ist tückisch und verräterisch. Aber sie ist nicht wegwischbar, weil sie ewig in ihrer Form mutiert: von der Lilie zum Schild und dann zum Stern. Und was wird sie demnächst sein, nachdem sie durch den Union-Jack gefilzt ist um 'Stars and Stripes' zu werden - quasi als Eroberer und Geißel des Weltfriedens, auf Kosten der wahrlich Tüchtigen?!

Ich fürchte, dieses künstliche Rot wird keine Ruhe geben, bis es nicht generell das echte Blut in den Adern aller noch-leben-dürfenden Menschen ersetzt hat. Wer dann aber dennoch reines Blutes ist, muss wohl sterben an dessen Purheit - weil es so Gesetz sein wird, dass nur die Hinterfotzigen zum Weiterexistieren auserkoren seien in dieser neuen Weltordnung der rotgestreiften Dekadenz im Schild-Stern der einstigen Lilie vom Felde, die andere für sich arbeiten lässt.

J.A.  

Post Scriptum: 
Eigentlich hatte die allererste kommunistische Idee mit der Abschaffung der Vielgötterei begonnen, als dann nur noch ein einziger, unsichtbarer JAHWE mittels seiner Adepten-Schöpfer, das große Sagen hatte. 
Wie auch immer, dieser verkorkste Krampf namens Kommunismus diente in all seinen Formen lediglich der Enteignung und Demotivierung der Naturdenker. Er ist ein klarer Sozialmisbrauch - eine Zwischenreligion die man auch TEUFEL nennen könnte.