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Sonntag, 30. Oktober 2011

Lady flach legen

Wie kriegt man eine Lady flach? Das heißt: ohne Po, ohne Taille, ohne Busen - einfach so dahin gelegt? Flach wie die Steppe - flach wie der Ozean, flach wie die Bettdecke eines Mannes ... noch vor der Morgenlatte! Flachkriegen sicherlich nicht mit der Straßenwalze! Flachkriegen durch Flachreden? Flaches Zeugs von sich geben im geistigen Tiefflug beschränkten Männerstusses - so tief, dass dieses Flach schon fast wie der Mount Everest erscheint!

Was aber will Mann mit einer flachgelegten Lady? Ist das dann etwa wie'n getunter Opel-Manta, tiefergelegt? Und dann auch noch die Beine breit? Seit wann denn stehen Männer auf breite Beine. Schlank und rank sollen sie sein - hochgewachsen bis zum Busen. Aber niemals breit. Gazellenartig, jederzeit bereit zum Sprung.

Langbeinig und vollbusig- nicht langbusig und vollbeinig. Nett, lieb, einfühlsam ist in der Regel die Frau - aber auch außerhalb der Regel. Also sollte der Mann ein Spiegel ihrer selbst sein und ihr die Wünsche von den Lippen lesen. Lesen wie aus Handlinien - denn auch Lippen haben Linien und Falten - eben durch das viele Reden, küssen und vor allem dem sehnsüchtigen Blick auf dem leichtgeöffneten Mund.

Jede Lady-Lippe ist einmalig - die Polizei sollte daher lieber Lippenabdrücke nehmen und vergleichen, anstatt Fingerabdrücke. Denn wo der Mann eher Fingerabdrücke zurück lässt am Tatort, hinterlässt die Lady Lippenspuren. Es soll schon totgequatschte Opfer gegeben haben.

So richtig mit Rouge sollten Lady-Lippenabdrücke auch im Pass und im Führerschein vorhanden sein - in Kussform, wie ein Bussi. Aus diesen Lippenabdrücken könnte man sogar die ganze Vergangenheit lesen - und auch die Zukunft - und auch die Unschuld - aber auch die Anzahl ihrer flachgelegten Männer. Denn die Zeiten haben sich geändert liebe Pirsch-Kameraden: Heuer jagt die Lady - und wir sind die flachsprüngigen Böcke.

(so, jetzt reichts aber - manneyh)

NIX

Du willst nur mal raus aus der Stadt, um endlich einen klaren Kopf zu bekommen. Du willst diesmal aber hoch hinauf in die Alpen, um weit übers Land zu blicken - so als könntest du von da oben deine Seelenpein aus einem heilenden Winkel betrachten.

 Es liegt hoher Schnee in den Bergen. Die Sonne scheint grell und wärmt dein Antlitz. Der Himmel ist wolkenlos und wirkt dunkelblau. Du bist da oben dem Himmel näher und dir ist plötzlich, als spürest du den Flügelschlag der Engel. Dir ist sogar, als sähest du da einen auf dem vereisten Gratrücken - eine Schneewehe ist vom Kammwind zu einer geflügelten Mädchenfrau geformt. Ihr Gesicht erinnert dich an deine hübsche, damals frischgebackene Lateinlehrerin von der High-School. Sie würde jetzt sagen: "Viel Nix ist gefallen...", und: "Johnny, du siehst da lediglich ein Gebilde aus Nix, du Schlingel."
Nix, heißt Schnee auf Latein. Viel Schnee - Viel Nix - wie gegensätzlich im Deutschen - wie Varus und Armin im Teutoburger Wald.

Du schlürfst den Flachmann leer. Balsam für's Gemüt. Die Sonne prallt auf das Meer aus schneebedeckten Gipfeln, und du bekommst Halluzinationen. Du siehst plötzlich Dinge, die da gar nicht hingehören. Und du fragst dich ungewollt, ob die deutschen Nixen wohl aus diesem lateinischen Begriff abgeleitet worden sind. Nixe, die Schnee-Fee? Wie schön das wäre - und vielleicht stimmt's sogar.

Die reflektierten Sonnenstrahlen blenden dich und lassen deine Augen tränen. Die Nixen beginnen zu tanzen in den vergossenen Seelentröpfchen. Du wünscht dir die stechende Sonne weg, und erzürnst damit die Nixen-Göttin. Sie schickt dir promt dunkle Wolken. Frost zieht auf. Es wird finster, ein Blizzard zieht auf. Mit Mühe nur erreichst du die rettende Schutzhütte - und du weißt: du hast den Nixentanz entweiht.

Am nächsten Tag merkst du, dass die Sonne nicht mehr aufgeht. Du blickst auf die Uhr. Es ist bald Mittag - doch keine einziger Sonnenstrahl scheint durch's Fenster. Es ist stockdunkel da draußen. Gewissensbisse ziehn auf - sie nagen im Gemüt und stechen in der Seele. So also sieht der Zorn der verschmähten Nixen aus. Sie rauben dir das Licht und das Vertrauen. Und es ist unheimlich stille da draußen.

Du steigst in den Wirtsraum hinab und siehst Öllampen brennen - wie noch am Abend zuvor. Das gemischte Handvoll Bergsteiger lächelt dir jedoch entgegen und ergötzt sich an deinem verwirrten Blick.
 "Es hat uns zugeschneit", ruft einer.
"Wir kriegen nix Luft - nur noch durch den rauchigen Kamin", fügt eine Hübsche bei. Sie ähnelt wirklich deiner Lateinlehrerin - könnte vielleicht ihre Enkelin sein.
"Und mit dem Funk ist auch nix", verklickt dir ein Dritter.
"Und unsere Handys taugen hier oben gar nix", sagen zwei bezaubernde Zwillingsschwestern im Synchron. "Und die beiden Kerle werden bald durch den Kamin ins Nix verschwinden - denn der eine ist der Nikolaus und der andere macht den Knecht Ruprecht."

Du mustertst die komische Bande. Dein Flachmann ist leer - du greifst gar nicht danach. Du raunst rätselnd: "Und ihr drei Mädels seid die Nixen die ich gestern im Schnee tanzen sah?"
 Sie lächeln. "Hat es dir denn nix gefallen?"
Du siehst wie die Kerle tatsächlich in den Kamin kriechen und nach oben verschwinden.
 "Und jetzt?", frägst du.
 "Nix!", antworten alle drei Nixen auf einmal. "Nixen vernixen Nix im Nix, niemals nix!"

ENDE

Sonntag, 23. Oktober 2011

Wort zum Sonntag 1

Im Thomas-Evangelium (Apokryphen) sagt Jesus: "Warum denn sollten wir uns die Vorhäute beschneiden? Denn hätte der Schöpfer das so gewollt, hätte er uns gleich im Mutterleib schon so geschaffen!"

Ich füge hinzu: Der Akt der Selbstbefriedigung ist auch ein Abbau von Aggression - das aber setzt beim Manne das Vorhandensein einer Vorhaut voraus. Befriedigte Männer sind umgänglicher und friedfertiger. Also lasse man alle Jungs so, wie sie von der Natur geschaffen wurden - denn die weiß es besser als alle selbsternannten Propheten und Heilige zusammen.

Auch beweisen es alle Statistiken, dass es die wenigsten Vergewaltigungen bei den Nichtbeschnittenen gibt. Und die Kirche hat vollkommen Unrecht, wenn sie da behauptet, dass Selbstbefriedigung eine Sünde sei. Im Gegenteil: Selbstbefriedigung ist Einklang mit sich und dem Universum.

Man befrage da nur mal die Bräute Christi (Nonnen) und deren enge Beziehung zum heiligen Lichte mittels zylindrischer Kerzen - oder die Mönche, weswegen Glockenläuten so glücklich macht.

Samstag, 22. Oktober 2011

Verrückte These

THESE: Alles irdische Leben entstand aus CO2, Sonnenenergie, H2O und schlau kodifizierter, galaktischer Software. Sollen wir uns nun davor verbeugen, alles hinterfragen oder das ganze reklamieren?

ANTI-THESE: Aus Nix kann nur Nix entstehn. Aber ein Knall, ein Blitz ist schon viel mehr als nur NIX.

Darum verbeugt sich der Gläubige, auf dass er voller Hoffnung sterben kann.

Darum aber hinterfragt der Suchende ALLES, auf dass er sich später WISSENDER nenne:

A - ist CO2 des Teufels Materie?
B - ist die Sonne die ausschlaggebende Schöpfungskraft?
C - ist das Wasser der Geist der Verständigung?
D - ist das  Universum göttlicher  Acker.
E - und welche Rolle spielt die Zeit?

Gedankenpause:
Es reklamiert der Kritiker: es schimpft die Scherbe über den zerbrochenen Krug, der viel zu lange zum Brunnen ging.

SYNTHESE:
DIE  REBELLION  IN  DEN  HIMMELN  BEGINNT  VORGESTERN!  MAN  HÄTTE  SICH  DAFÜR  SCHON  ÜBERMORGEN  ANSTELLEN  SOLLEN  -  HEUTE  IST  ES  DAFÜR BEREITS  ZU  SPÄT in der FRÜH.   ALLES  KOMMT  WIE  ES  NICHT KOMMEN  SOLLTE, UM AM ENDE DENNOCH SO ZU SEIN.

FAZIT:
ES SIEGT ALLEIN  DIE  PERFEKTION  IM  CHAOS.

 NACHHALL:
Und wenn du glaubst, du weißt ALLES, funkt dir die Zeit dazwischen, oder du hast vergessen zu verstehen - dann stirbst du genau auf der Schwelle des erleuchtenden Gedankens.

Freitag, 21. Oktober 2011

1X = 3X+

Da machte sich im 7. Jahrhundert ein irischer Christenmönch auf den Weg, um den Germanen den neuen Glauben von Auferstehung und Sündenvergebung zu predigen - so wurde er zum Kolonat, zum Missionar der da eine neue Kolonie des Glaubens in Mitteleuropa gründen sollte.

Zu seinem Pech endete diese Mission gerade im heutigen Würzburg am Main - und es gelang ihm gar nicht, den donargläubigen Germanen klarzumachen, dass ein Gottvater nicht imstande gewesen sein soll, seinen eigenen Sohn vor dem Kreuzigen zu bewahren.

Mit solch einem Versagergott wollten die bodenständigen Germanen aber nix zu tun haben. Also töteten sie den Mönch, um zu sehen ober er wirklich auferstehen könnte - tat er aber nicht, sondern war mausetot und fing nach einigen Tagen zu stinken an. Die Germanen schimpften ihn einen Lügner und warfen ihn den Hunden vor.

Dessen Geist aber spukte in der Zeit danach, so dass die Germanen ihn zum Totnan erklärten - zum Untoten.
Die anderen Iren, die da erfuhren dass er gekillt wurde, erklärten ihn zum Kilian, einem mörderisch Getöteten, der sich nun selber rächte.

Und so kommt es nun, dass die Würzburger Katholiken heute den Schrein von drei Heiligen verehren: Kilian, Totnan und Kolonat, der aber nur ein einziger war. Wie aber dieser koloniesierende, gekillte, Untote wirklich hieß, weiß niemand mehr - so auch nicht, was genau er nun vollbracht hatte, außer sich von den Germanen abmurksen zu lassen.

Das ist Kirche!

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Mädchenträne

Wenn da einer den Regenbogen knickt, bricht er das Licht, und es werden rausrinnen die Farben, wie der Tau aus dem weinenden Auge eines verlassenen Mädels - und ein kalter Schauer zieht um den Erdball, welcher Frustkummer heißt und alles verdunkelt in der frostigen Tiefe der Sinnesdämmerung.

Tausend Tränen verdampfen auf der heißen Brust, worunter darbet ein gar leidend Herz - und die vernebelten Tränen erheben sich in den Strenenhimmel hinauf und sammeln sich zur Wolke der Sehnsucht, die da führt ihre Träume und Sehnsüchte, um dann als Regen darnieder zu prasseln auf den Verursacher derer selbst - auf dass er wisse und darin ertrinke, wenn er nicht Einsicht daraus schöpfe und Buße tuhe nach der Reue, so dass alles gut werde am Ende, oder noch besser - und auf dass der bunte Regenbogen wieder erleuchte die Welt der Suchenden.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Synthese

Am Anfang war alles so rein und einfach - doch dann kam der Mensch und trübte mit wirren Gedanken die heile Selbstverständlichkeit - und siehe, alles verklärte sich zur Unkenntlichkeit. Nun ziehen wir aber mit der magischen Feder darüber und formen zurück, was sich vor Angst hat verborgen - denn nur im Suchen liegt das Finden.

Manchmal ist mir einfach so danach, die Büchse zu ergreifen und mit grobem Schrot in die Wolken zu schießen - auf dass es Glückseligkeit regne über die Menschen und ihnen ein Wohl gefalle: das Beregnetwerden mit recycelter Sünde, abgeschossen auf dem Weg zur Hölle - denn die Hölle ist da droben, und der Himmel inmitten der Erde - siehe und höre!

Das Gebot des Verzeihens: Wenn dir einer die Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin - und wenn er's wieder tut, dann reiße ihm einfach den Kopf ab, denn er will es ja nicht anders!

Drum lasset euch die Haare lang wachsen, denn sie sind Antennen zu den Sternen und zum Puls des Universums - dann streckt die Arme hoch, mit geschlossenen Augen und schickt den Gedanken weit hinaus ins All zum Ursprung aller Dinge - auf dass ihr später träumet in der Nacht wie's war und wie es kommen wird in der schwingenden Spirale des ewigen Daseins.

An was soll ein Mensch denn sonst glauben, wenn nicht an die Kraft der Sonne, den Erdmagnetismus, die Luft und das lebengebende Wasser? Das alleine sind wahre Gottheiten - die Natur in all ihrer herrlichen Vielfalt. Aber niemals einer der da hilflos am Kreuze verreckt oder dessen Vater, der ohnmächtig dabei zuschaut. 

Göttlich ist Allmächtig und sollte nicht einmal annähernd mit Menschlichem verglichen werden - geschweige denn, mit menschlichem Hirn interprätiert oder sogar verstanden werden.

Schlangenschakal


Wenn einer in der Wüste schreit, hört ihn kein Mensch - nur der Schakal und die Klapperschlange. Der eine weil er große Flügelohren hat, die andere weil sie deine Verzweiflung förmlich spürt. Sie rasselt mit dem Klapperschwanz, wenn du ihr zu nahe kommst mit deinem Kummer -  so als wäre Kummer ansteckend, und sie wolle sich dafür schützen. Ihr beide werdet beobachtet - von der Düne her verfolgt der Schakal seelenruhig das Geschehen.

Schritt für Schritt näherst du dich dem tödlichen Reptil. Du willst, dass es dich beißt - denn in drei Stunden wird es dich dann nicht mehr dursten. Deine Seele wird alsbald vom sündigen Körper erlöst und schwebt endlich in die langersehnte Hölle. Und dein Körper wird dann vom Schakal gefressen und gelangt transzendental zu Isis und Osiris ins Reich der Toten. So denkst du dir das.

Dann ist es soweit. Du hast die Schongrenze überschritten und die Schlange kann gar nichts mehr dafür, dass sie jetzt wie ein Blitz hochschnellt und dir in den Nabel beißt. Es zischt es rasselt und es wird Gift in dich hinein geschossen. Sehr viel Gift - denn das Auge der Schlange hat dein Körpergewicht gemustert und die notwendige Dosis genaustens berechnet. Aber du bist ein großes Tier. Ihr ganzer Vorrat ist somit binnen eines Sekundenbruchteils vergeudet worden. Und während du zu sterben beginnst, steht die Schlange jetzt quasi schutzlos da.

Und das weiß auch der Schakal. Darauf hat er nur gewartet. Außerdem weiß er aus Erfahrung, dass Klapperschlangenfleisch besser schmeckt als Menschenfleisch. Schlangenfleisch ist rein, unverdorben vom Geiste her, frei von jeglicher Sünde, ja es hat irgendwie sogar den Geschmack des unschuldigen Märtyrers. All das weiß der Schakal, der sich jetzt gerade von der Düne herunter macht. Er weiß aber auch, dass er der Schlange keine Zeit mehr lassen darf für die Regeneration des neuen Giftes.

Zielgenau scherwenzelt er die Düne herunter. Er hält neben dir und beäugt dich kaum. Für ihn bist du ein Wesen, dem man nicht genug Qualen an den Hals wünschen kann. Ein viel zu schöner Tod ist das, den dir da die Klapperschlange beschert hat, denkt er. Du stehst bei ihm nämlich ganz unten in der Rangliste der Wesen - bist sowas wie ein Grippevirus für ihn - eines von diesen milliardenfachen aufgeplusterten Geschöpfen, die nach und nach die ganze Erde verpesten.

Der Schakal lässt dich links liegen. Du begreifst in diesem schändlichen Augenblick, dass es wohl nichts mit Osiris und Isis wird. Du wirst niemals in das Reich der Toten eingelassen, weil der wachende Pförtner, der Schakal, das nicht zulässt - du müsstest da nämlich erst durch seinen Magen - aber du stinkst ihm zu arg - er wird dich nicht verspeisen. Schande!

Urplötzlich verstehst du, warum sich die Pharaonen posthum diesen menschlichen Gestank rausnehmen ließen und sich mit Weihrauch einbalsamieren ließen. Einsichten über Einsichten ziehn vor deinem geistigen Auge vorbei. Im Sterben wirst du endlich weise und keiner erfährt es. Schade! Und du kannst all diese Erkenntnisse nirgendwo mehr aufschreiben, als neben dich  in den Sand, mit erlahmendem Finger.

Dein erstarrender Blick verfolgt weiterhin den Schakal und die Klapperschlange. Du grinst gequält, denn du weißt, dass die Schlange jetzt bald dran ist. Sie schauen sich vielwissend in die Augen, der Schakal und die Klapperschlange. Es ist ein einziger Jammer für die Klapperschlange. Jahrtausende lang musste sie, des Menschen wegen, für dessen Sündenfall im Paradies hinhalten, obwohl das niemals so geschehn ist und sie niemals was verbockt hat. Und jetzt ist sie gift- und wehrlos wegen wiedermal so einem Menschen, der von ihr gebissen werden wollte. Also was tut sie? Sie verflucht dich, den Menschen der da sterbend im Sande liegt.

Das merkst und spürst du sehr deutlich. Und jetzt weißt du, dass du mit diesem Fluch niemals in die ersehnte, ewige Unterwelt gelangen kannst. Nur die Unverfluchten und Gerechten kommen dahin. Die Schlange allein entscheidet, wer in diesen Genuß kommen darf. Es bleibt dir jetzt nur noch der Himmel übrig - aber wer will schon dahin, wo man doch weiß welch' Geistes Kinder dort jauchzen?!

Du schreist laut auf und keiner hört dich - denn dein Schrei wirkt stumm im großen Schweigen der Wüste! Und du bist jetzt der Schlangenschakal.

Nix-Story

Mister Y, der Mann, den sie immer wieder wegen politischer Vergehen einsperren, hat drei Laster - besonders dann, wenn er wieder auf freiem Fuß ist. Und jedes Mal, wenn er ein Jahr in Freiheit verbracht hat und es ihm zu langweilig wird, plant er seinen nächsten Streich. Aber genau einen Abend bevor er dann wieder so etwas wie, im Bundestag Knallfrösche während Westerwelles Rede platzen lässt, macht er Inventur: Er misst auf sehr eigene Art den angerichteten gesundheitlichen Schaden.

Zuerst zählt Mister-Y die leeren Tabakdosen die er dieses Jahr in seinen 66 Pfeifen verpufft hat. Es sind metallerne Jarnier-Schatullen der Marke Indian-Summer und fassen 200 g groben Shag. Einige davon benützt er jetzt auch als Kondomspender oder sammelt ausländische Münzen darinnen. In manchen hortet er auch die Briefe des Gerichtsvollziehers von denen er dann aber behauptet, er wisse nix von deren Inhalt. Wie denn auch, wenn er sie schon aus Prinzip nicht öffnet. Ja, ja, Mister-Y lügt niemals - er ist sozusagen ein aufrichtiger Mitmensch unserer Gesellschaft - und er ist allein schon deswegen Inn, weil er in regem Austausch mit diversen Kommissaren, Richtern und Staatsanwälten steht.

Es sind genau 60 Schatullen. Er beginnt mit Tafel und Griffel zu rechnen und weiß jetzt, dass er 5 Schatullen pro Monat verqualmt hat. Das sind 1000 g , also ein ganzer Kilo Tabak. Er rechnet hoch und komt auf 12 Kilo, die er binnen eines Jahres in die Lungen gezogen hat. Das ist sehr viel Teer dass jetzt seine Atemorgane von innen bekleistert. Er will sich das gar nicht vor Augen führen, denn das sind aber genau 100% mehr, wie ihm sein Arzt gestattet hat. Also malt Mister-Y jetzt einen schwarzen Kreis mit einem dicken Minus an die Wand. Das gefällt ihm schon einmal gar nicht. Und weil er weiß, dass man den Gram nicht an die Seele heran lassen sollte, ersäuft er ihn im Vorfeld schon mit einem kräftigen Schluck Whisky.

Und damit ist Mister-Y schon bei seinem zweiten Laster angelangt. Noch während er die 60 leeren Tabak-Schatullen im Kreis aufstellt, äugt er hinüber in die Ecke, wo die leeren Flaschen der Marke Scottish Whisky Chivas-Regal stehn. Eigentlich stehn sie nicht, sondern bilden einen wild dahin gestapelten Berg, den er mit den Schuhkartons zugemauert hat, die er ebenfalls dieses Jahr gekauft hat. Aber in diesen Kartons befinden sich jetzt die alten, abgetragenen Schuhe vom Jahr zuvor. Er schmeißt sie nicht weg, denn man kann ja nie wissen, wieviel Geld der Euro morgen noch wert ist.Und vielleicht kaufen ihm ja die Araber diese abgfuckten Schuhe ab, um ihren Präsidenten die hässliche Sohle zu zeigen.

Mister-Y holt eine leere Flasche nach der anderen aus dem Haufen und stellt sie in sieben Reihen ebenfalls im Kreise um die Tabak-Schatullen herum. Das sieht schom kriminell aus. Instinktiv fährt seine  Hand zur Leber. Der Schock verlangt noch einen weiteren kräftigen Schluck Whsiky. Den tut er sich an und beginnt zu zählen. Er kommt auf 357 leere Chivas-Flaschen. Er wills net glauben und zählt noch zweimal nach. Es bleibt bei 357. Seine Falten furchen sich tief auf der schweißgeperlten Stirn. Eine Flasche also pro Tag. Und dann bliebe noch eine übrig. Er erinnert sich wieder: das war an jenem Tag, wo er sich in Facebook angemeldet hatte und die ersten Heiratsanträge von schwulen Brüdern bekam. Ja, an jenem Tag hatte er ganze zwei Flaschen Chivas gebraucht.

Mister-Y rechnet hoch: 357 Flaschen a` 750 ml =  267750 ml = 267,75 Liter teuflisches Gesöff das seine Kehle runtergeflossen ist in 2010. Das ist 'ne randvolle Badewanne. Ihm wird übel - und weil man den Teufel nur mit dem Teufel bekämpfen kann, kippt er noch ein Glas 'runter. Dann malt er noch nen knackschwarzen Kreis an die Wand, mit einem Minus und dickem Ausrufezeichen dahinter.

Mister-Y kann diese Giftlandschaft von Tabakdosen und Whiskyflaschen nicht mehr ertragen. Er wendet sicn angewidert ab und beginnt eine Leine quer durchs Zimmer zu spannen. Es folgt jetzt die Inventur seines dritten, liebsten Lasters. Er wird nun die Trophäen der Damen aufhängen, die er beglücken durfte für je eine Nacht, und indem er den Ladys ein Goldkettchen mit drei 1000€-Diamanten für's Dalassen ihres BH's gezahlte hat. Also macht er sich an die klobige hölzerne Truhe ran. Knarrend klappt er den armierten Deckel hoch. Zum ersten Mal seit einem ganzen Jahr lacht sein Herzchen wieder.

Und dann spannt er Seile durch die ganze Wohnung und hängt die unzähligen BH's quer umher, wie Girlanden zu Sylvester. Dabei dreht er die Boxen auf, berieselt sich mit Hawaiitönen und schwingt seinen Hintern im Rhythmus von Huula-Huula. Und das ganze filmt er, setzt den Streifen auf You-Tube und verschickt den Link an all seine Feinde.

(Leute, es gibt nix Schlimmeres, als planlos irgendeine Story anfangen zu schreiben, und dann sehen, dass sie in einer Sackgasse verreckt - das habt ihr nun davon - und ich auch  - sorry, aber das wird NIX , also eine Nix-Story!)

Dienstag, 18. Oktober 2011

Sorglos

Der Albtraum hat dich aufschnellen lassen. Schweißgebadet starrst du aus geweiteten Augen in die Finsternis. Wie ferngesteuert tastest du dich zur Tür, öffnest sie zögerlich, äugst durch die Nacht und schmeißt dich dann splitternackt in den jungfräulichen Kristallschnee. Es zischt, es dampft. Die bösen Geister entweichen somit - sie mögen die Kälte nicht - sie verdunsten mit einem Zisch zurück in die Hölle. Die bist du erstmal los - aber nicht den makaberen Traum, den sie dir wie eine Zecke ins Hirn gesetzt haben. Seine Botschaft schlüpft gerade und macht es sich heimisch zurecht in deinem Kopf. Er richtet sich ein wie der Papst im Vatikan.

Da liegst du nun bäuchlings im Schnee und weißt vorerst nicht einmal, wer und was du eigentlich bist. Du drehst dich auf den Rücken... und wiederum zischt es. Dann schaust du an dir herunter und begreifst schon mal, dass du kein Mann mehr bist. Zur Sicherheit lässt du deine Hand zwischen die Schenkel gleiten ... hältst erschrocken den Atem an... und schreist laut auf: auch eine Frau bist du nicht. Da ist weder Pimmel noch Schlitz, da ist gar nix - glatt verläuft's dort unten rundherum, vom Nabel bis zum Rücken.

Du richtest dich misstrauisch auf, beugst dich wieder nach vorne und starrst ungläubig dahin, wo einst dein Gemächt baumelte. Trauer und Wehmut kommt auf. Und du glaubst, noch immer träumen zu müssen. Ist aber nicht so - du lebst in der Realität und alles ist bittere Wahrheit: Du bist Geschlechtslos! Dann lässt du deine Hand nochmals unter dich gleiten und entdeckst, dass da nicht einmal das kleinste Löchlein mehr ist. Du bist sogar afterlos. Du bist zum ersten Mal in deinem Leben, vollkommen dicht.

Und allmählich rieselt die Erkenntnis über dich, dass du ab heute nichts mehr zu essen und zu trinken brauchst ... solltest .... müsstest. Nie wieder auf ein Klo gehen zu müssen. Nie wieder anstehen oder nicht das nötige Kleingelt für'n Piss in der Stadt zu haben. Heureka! Jetzt erst reißt du die Augen richtig auf. Für einen zweiten lauten Schrei bleibt dir jetzt sogar die Luft weg - so arg, dass du zu ersticken drohst.

Die Kälte beginnt in dich überzugehen, denkst du - weil so müsste es ja sein. Aber es ist nicht so: du frierst nicht - die Kälte kann dir nichts antun. Dir ist pudelwohl zumute. Du sitzt noch immer im Schnee und stützt dich mit den Armen locker nach hinten ab. Du willst deine Sinne sammeln. Du kannst wieder atmen. Nüchternheit kehrt in deine Birne ein. Du bist grad dabei, dich mit deinem neuen Körper zu identifizieren. Die Panik weicht der Angst, die Angst geht über in Staunen, das Staunen in Verwunderung. Dann kicherst du los, lachst verhalten und kriegst dich kaum noch ein.

Du erhebst dich und streckst die Arme 'gen Himmel. "Daaaaannkkeeee!", rufst du zu den fernen Planeten. Erlöst, lässt du den Kopf in den Nacken fallen und schaust in den klaren Sternenhimmel hinein. Du hast heut den Eindruck, sogar bis in die tiefste Ecke des Universums blicken zu können. Erleichterung und Schwerelosigkeit überwältigen dich.

Jetzt sind sie vorbei, begreifst du - all deine ärgerlichen tägliche Probleme sind ab heute vorbei. Ja, das weißt du und spürst es überdeutlich in jeder einzelnen Pore. Du brauchst nicht mehr dem anderen Geschlecht nachzulaufen, du brauchst nicht mehr essen und auch nicht mehr trinken. Du brauchst auch keine Kleidung mehr gegen die Kälte. Und weil's überhaupt niemanden mehr gibt dem du imponieren willst, brauchst du überhaupt keinem Fetisch mehr nachzueifern.

Du brauchst nix mehr zu kaufen, ist die ultimative Schlussfolgerung. Also musst du auch kein Geld mehr verdienen. Schluss mit der Plackerei. Du wirst ab jetzt in den Wäldern leben, wo es so schön und so lustig ist. Du grinst plötzlich ganz hämisch: du brauchst keine Steuern mehr zu bezahlen und keine Politiker mehr tolerieren. Allmählich begreifst du, dass du auch frei von allem Übel bist. Du lebst außerhalb der Gesetze der Bedürftigen nach häuslicher Wärme, Sex, Essen und Mode. Du bist Mega-Autark - du brauchst gar nichts mehr von alledem: keinen Strom, kein Gas, kein Sprit, keine Kondome mehr, keine Blumen mehr für die Schwiegermutter. Über die nervenaufreibende Konsumgesellschaft kannst du ab heute nur noch lachen.

Du tanzt ausgelassen unterm Himmel und rufst: Danke, ihr lustigen Höllen-Geister -  ihr habt mich von all dem erlöst, was mir bisher so himmlisch schien, wenn man es endlich besaß.

Venusfalle


Zuerst willst du nur Chatten, weil dir die Welt um dich herum zu klein wird. Du willst neue, nette Leute  kennen lernen - vor allem solche vom anderen Geschlecht. Du willst horchen, ob es nur dir so beschissen geht, oder ob auch andere sich ebenso schlau in die Nesseln setzen können. Du willst aber auch dem Liebesreitz und allem Romantischen begegnen, was so im Netz umher fleucht. Du bist der Cyber-Jäger auf der Pirsch: der edle Ritter, dessen Saga verschollen blieb bis jetzt.

Du sitzt in deinem Aldi-Cheffsessel, glotzt in den Facebook-Schirm hinein und bedienst die Tastatur wie der junge Beethoven sein Klavier bevor er taub wurde. Ein neues Profil geht auf. Heilig ist der Augenblick, denn du weißt, es öffnet sich jetzt der Blick in die Seele eines anderen Wesens. Du erblickst den Namen im Messenger und kommst dir vor, wie Captain Kirk auf der Brücke der Enterprise, wenn er "Auf den Schirm" befielt.

Wie von einem anderen Stern erscheint die Botschaft des weiblichen Wesens auf der FB-Pinnwand. Es ist so real, dass du glaubst sogar ihren Duft wittern zu können. Du atmest ihn ein, und siehe er überträgt sich auf deinen ganzen Körper. Du kriegst 'ne Gänsehaut vor lauter heiligem Schauer. Und in deiner Hose regt sich auch schon was.

Du kannst lesen: "Hallo, habe dein Profil gesehn und finde es sehr interessant."
Du weißt noch nicht so recht, ob du dies nun als Kompliment verstehen sollst - denn das klingt eher so, wie: ich weiß jetzt, dass du genau so bescheuert bist wie ich. Du kennst das, weil du denselben Stuss auch schon ein Dutzend Mal durch den Äther geschickt hast.
Aber diesmal muss es ja nicht unbedingt so sein, redest du dir ein. "Och, das überrascht mich jetzt aber sehr angenehm", antwortest du scheinheilig und gibst dir höllisch Mühe, auch ja keinen Schreibfehler zu machen. Du fährst fort: "Vielen herzlichen Dank! Ääähm, wieso aber zeigst du dein Gesicht denn nicht?"

 Es interessiert dich jetzt wirklich, warum SIE da lediglich einen BH mit Klammer an der Wäscheleine als Profilbild führt. Dabei sind dir aber die vielen Kerben auf den beiden Bügeln dieses D-Stückes noch gar nicht aufgefallen. Ein Schelm, wer da an was Böses dächte. Aber du übersiehst diese Kerben einfach und hältst sie für Ornamente.

Von dem Augenblick an bist du verloren - du weißt es nur noch nicht. Du bist durch IHR Raster gefallen. Du bist in IHRE Cyber-Venusfalle getappst und freust dich, wie geil sie jetzt grad zuklappt. Denn SIE textet soeben: "Dir fällt aber auch alles auf, Hübscher. Ich hingegen kann dein Antlitz sehen - und ich finde dein Profilbild sehr markant - kann es denn sein, dass ich dich schon irgendwo im TV gesehn habe?"

Tja, die Deutsche Industrie Norm (DIN) weiß, wieso sie die Höhe der Zimmerdecken auf mindestens 2,45 Meter genormt hat - denn in dem Moment, wo das Überkompliment des Jahrhunderts deine grauen Hirnzellen erreicht, vollzieht dein Körper einen unkontrollierten Sprung aus dem Sitz heraus: schnur-stracks nach oben.

Knapp unter der Zimerdecke erreichst du den höchsten Punkt, siehst nun mal die Möbel auch von oben, und dein Unterbewusstsein erblickt zum ersten Mal den ungewischten Staub der sich da angesammelt in den letzten 30 Jahren. Dann knallst du zurück in den Aldi-Cheffsessel und hast, ohne es zu wissen, drei Thesen binnen einer Sekunde bewiesen:

1.- Der Mensch stammt tatsächlich vom Affen ab!
2- Aldi ist IN - weil der Chefsessel die Landung unversehrt überstanden hat - und dir die Pneo-Stange nicht im Hintern steckt.
 3- Facebook schützt vor Venusfallen nicht!

Was du aber nicht begriffen hast, ist dass SIE mit ihrer mobilen Venusfalle bereits auf'm Weg zu dir ist.

Nirvana

Nirvana ist der buddhistische ewige Kreislauf des Leidens, Sterbens und Wiedergeborenwerdens durch das ultimative Erwachen.

Wer aber schon vor seinem Tode erfahren will, wie es sich anfühlt, mache Folgendes: Man lasse sich die Augen verbinden und dann fünf Minuten im Kreise drehn. Zusätzlich lasse man sich mittels 4 x 5000 W Boxen aus 1 Meter Entfernung mit grimmigem Black-Metal-Sound beschallen, und dabei abwechselnd mit 100 heißen und eiskalten Wassereimern überschütten - zusätzlich zu den 99 Peitschenhieben nach dem Elektroschocker.

Danach schalte man alles brüsk ab und lasse dich auf ein spitzes Nagelbrett fallen. Und während du da liegst und bereits merkst, wie ein Teil deiner Seele in die Ewigen Jagdgründe hinüber geht, siehst du, wie sich das goldblonde Nürnberger Christkinndle über dich beugt und fragt: "Lieben Sie das bayerische Musikantenstadl?"

Die ohnmächtige Art von totaler Resignation, die dir dann durch alle Sinne geht, nennt sich Nirvana!

Montag, 17. Oktober 2011

Frauenquote?

Es ist ernst, Leute - die Deutsche Nation stirbt aus. Die Geburtenrate ist in der letzten Generation derartig zurück gegangen, dass dieser Staat, ohne totale Überfremdung, bald gar nicht mehr als solcher existieren kann, und verschluckt werden würde von seinen Nachbarn. Und wer ist Schuld daran? Eine übertriebene Emantipation und eine falsche Familienpolitik!

Während die Nachbarn Deutschlands die Emantipation eher als eine normale Gesellschaftsentwicklung betrachten und ihr freien Lauf lassen, wird hierzulande eine doktrinisierte Staatsreligion daraus gemacht. Mit akribischer Perfektion bastelt man da an einem imgrunde familienfeindlichen Konstrukt und fördert es nun auch noch mit unsinniger Gesetzgeberei: der Frauenquote. Demnach sollen die Führungsgremien zu 30% von Frauen besetzt sein - einfach so, ohne überhaupt besser sein zu müssen als die männliche Konkurrenz. Nur weil sie Frauen sind.

Und von wem kommen solche abstrusen Vorschläge? Von Frauen der Regierungsbank, die noch nie einem normalen Beruf nachgegangen sind - die quasi von der Schulbank direkt in eine Partei geschlüpft sind und sich mithilfe des Parteibuches hochgerangelt haben - ohne jemals die reale Arbeitswelt in der freien Marktwirtschaft erlebt zu haben. Meist "Töchter" von Beruf. Aber gerade weil sie Berufspolitikerinnen sind, sollten sie wissen, dass es dieses bornierte Experiment schon einmal gegeben hat: im früheren Ostblock. Da wurden urplötzlich Menschinnen gefördert, die kaum noch was Weibliches an sich hatten: Mannsweiber, die überhaupt keine Kinder haben wollten und von grundauf alles hassten was männlich war - und dementsprechend auch alles hinterfragten und widersprachen was von einem Manne im Unternehmen kam. Einfach nur des Widersprechens wegen - und um zu zeigen, wie wichtig sie seien. Fazit: Alles ging den Bach runter!

Natürliche Rollenverteilung braucht eine freie Nation, um als solche überhaupt weiterbestehen zu können. Soll doch Mann und Frau selber entscheiden wohin und wie weit sie in welcher Tätigkeit gehen möchten - ohne Quote per Gesetz. Wie hirnrissig ist das denn: Anstatt Kinder zu bekommen und groß zu ziehen, soll die deutsche Frau nun im Nadelstreifenanzug durch die Nation der Denker und Erfindner laufen und den Männern beibringen, wie Autos und elektronische Hightech-Produkte besser gebaut und vermarktet werden können. Und die bisherigen Könner sollten am besten zu Hause bleiben und sich um den Nachwuchs kümmern, den Hasuhalt führen und die "erfolgreiche" Problemlöserin dann am Abend mit einem lecker zubereiteten Dinner erwarten. Und siehe, die deutschen Produkte werden besser, der Absatzmarkt boomt und das Land blüht auf - und irgendwann bringt man den Kerlen auch noch das Kinderkriegen und Stillen bei ?!

Nun frage ich mich aber, wie viele Frauen haben was genau erfunden und entdeckt bis heute? Da gibts leider nur sehr wenige - und selbts diese Frauen forschten an der Seite ihres Mannes und setzten lediglich nach dessen Tod seine Errungenschaften fort. Es ist nun mal gegen die Natur einer biologisch richtigen tickenden Frau, plötzlich hochtechnisierte Maschinen, Formeln oder Raketen zu erfinden. Ihr liegt es eher, Wärme in eine Familie zu bringen und einfühlsam die Kinder zu erziehen. Unternehmertum aber ist das Vollbringen von Erfindungen, neue Ideen zu präsentieren in der Schaffung von Produkten aus Metal, Plastik, Holz oder Chemie. Dafür braucht es ein von der Natur entsprechend gewickeltes Hirn. Dieses Hirn aber lässt sich nicht per Gesetz und Frauenquote umwandeln.

Warum soll denn nicht jeder Mensch einfach nur sein was er durch Schicksal und von Geburt aus geworden ist: Frau oder Mann in all seinen wunderbaren Facetten. Einfach dem Ruf der Natur folgen und sich leiten lassen von seinem kosmischen ICH - seinen Wurzeln und Trieben folgen, und die Nation nicht aussterben lassen. Denn Nation ist Heimat + Tradition + Sitte + vertraute Mentalität. Nur so gedeiht das Gefühl von Geborgenheit - denn ohne sind wir rastlos auch im Schlafe und werden nichts mehr vollbringen.

Abgesehen davon: Die Seele stirbt nie - sie wandert nach dem Tode. So bin ich mir sicher, dass sie nur innerhalb der eigenen Spezies wandert. Und gerade weil ich an ein kosmisches Gleichgewicht in der Natur glaube, denke ich, dass wir im Zuge dieser Seelenwanderung, abwechselnd mal mit weiblich, mal mit männlichem Körper geboren werden.

Also liebe Ladies: Abwarten bis zum nächsten Mal - nicht ungestüm und ungeduldig werden. Einfach nur dem Lauf der Dinge folgen, diszipliniert und weitsichtig agieren - nicht ewig mit dem Schicksal hadern. Richtige Frauen (solche die es verstehen, das Leben in vollen Zügen zu genießen) begehren ohnehin nicht nach undankbaren Funktionen auf, wo dir dann ein Haufen geiziger Aktionäre befiehlt, wie viele Leute du trotz besseren Wissens entlassen musst; nur und nur damit die Teufels-Aktie an der Börse steigt. Diese Gewissensbisse möchte ich nicht einmal als Mann mit mir herum tragen.

Und wir entmannten Männer werden uns auch weiterhin große Mühe geben, richtige Frauen und Mütter zu werden. So blöd sind wir nämlich auch. Brustwarzen haben wir ja schon von Gottes Gnaden - jetzt müssen wir nur noch den Penis nach innen stülpen und warten bis uns eine Gebärmutter wächst. Dann könnt ihr uns nach Lust und Laune befruchten. Fragt sich nur mit was?

Und wisst ihr was ich befürchte? Wenn es tatsächlich diese natale Seelenrotation vom weiblichen zum männlichem und dann wieder zum weiblichen Körper, etc. geben sollte, dann könnte es ja logischerweise so sein, dass die heutigen Oberemanzen im nächsten Leben krasse Frauenverachter sind - weil eben immer extrem. 

Nachtrag: 
Das Mega-Fiasko aber wird sein, dass gerade die eingewanderten Moslemfrauen in diesem Lande dreimal mehr Kinder zur Welt bringen als die emanzipierten Einheimischen. Binnen zwei Generationen stellen somit die Islamer die Obrigkeiten. Und ich sage euch, German-Ladies: Wenn ihr, die heutigen 30-jährigen Karrierefrauen, in 50 Jahren alt und gebrechlich seid, müsst ihr gedrungener Weise an Allah glauben, um überhaupt noch eine Tagesration Essen abzubekommen. Und eure Enkeltöchter werden in zugeschnürten Kartoffelsäcken über die Straßen laufen müssen und ihren Ehemännern die Füße waschen vor dem Gang in die Moschee. 

Und was würden die alten Germanen dazu sagen?: "Aus Walhalla wird Donar mit Blitzen hinter euch herwerfen, während Freya euere übetriebene Emanzipation verflucht - weil ihr Verräterinnen des Abendlandes und eures eigenen Volkes geworden seid. Anstatt das Volk vor dem Aussterben zu bewahren, mittels Kinderbekommen und dieselben großzuziehen, habt ihr den Männern ihre angestammten Arbeitsplätze streitig gemacht. Und am Ende sind alle nur noch Verlierer! Ihr habt nämlich das Weiterbestehen eurer Nation einem dämlichen Herumkommandieren geopfert!"

Frauenquote in den Führungsetagen? Gerecht kann da nur so sein: Genau so viele Prozente an der Spitze, wie unten an der Basis in der Schwerstarbeit.

Fazit: Der Preis dieser übertriebenen Emanzipation wird das Ende des ethnisch deutschen Volkes sein - in spätestens 50 Jahren.

Aufwachen, ihr Traumwandlerinnen!

Sonntag, 16. Oktober 2011

Witzbold

Nichts ist älter auf der Welt, als Sex. Der Mensch, ist gleich allen Wesen dieses Planeten, quasi nur dafür geschaffen, um sich zu vermehren. Die Ernährung und alles andere Chicki-Micki rundherum, sind lediglich sekundäre Tätigkeiten, die ihn das Leben möglich und erträglich machen sollen, eben für diesen einen Zweck.

Dafür aber braucht er nicht nur Lust und Trieb, sondern eine Menschin. Die wird ihm von demselben chaotischen Planer in den Garten gestellt, ... allerdings samt Schwiegermutter - die eine in Form einer reizenden Frau, die andere als Schlange und Apfelvermarkterin. Man spricht vom destruktiven Trio, welches nur eines bewirken soll: die Verkupplung.

Der Geschlechtsverkehr ist also das heiligste Gebot in des Menschen Dasein. Dies erfüllt er, indem er sich zum Affen macht, sich aufplustert wie ein Gockel, sich verliebt und die Menschin begehrt. Dann wird er sogar auch mal schlau und listig: Der Mensch verführt schließlich die Menschin, indem er ihr tausend Versprechen macht, sie flachlegt, in sie eindringt und das Rammeln beginnt, als hieße es ein Loch durch sie hindurch zu hämmern.

Er rackert, stöhnt und schwitzt wie ein Ochse in der Pflugschar, weil ihm etwas sagt, dass es am Ende dieses wohligen Massakers sehr schön sein wird. Und tatsächlich, ein noch nie gekanntes Empfinden steigert sich, wird stärker und leidenschaftlicher, bis hinauf zum gigantischen Höhepunkt im siebten Himmel. Dort spürt er etwas, das sich anfühlt wie der Blick ins Paradies. Ihm schießen die Augen aus'm Gesicht und er grinst wie ein Honigkuchenpferd.

Gleichzeitig spritzt er seinen Samen ab und schwebt für ein paar Atemzüge in den herrlichsten Dimensionen des Universums. Aber soabld es vorbei ist, vertrübt sich allmählich all das Paradiesische und er fragt sich, wieso er überhaupt noch in der Menschin steckt. Und der Mensch wird depri, weil ihm dieses Herrliche wieder genommen wurde.

Nachwort:
Wie schön, dass das Seelenpotential des Menschen, nach dem Tode den Körper verlässt und abwandert - es verlässt den toten Menschen und beseelt einen dreimonatigen jungen Fötus, noch in dessen Mutterleib - und siehe, es wird turnusmäßig eine Menschin. Gott Natur sorgt für Ausgleich und Gerechtigkeit - und so wird jeder Kerl, immer wieder bedingt, auch mal Schwiegermutter. Gott ist ein Witzbold!

Samstag, 15. Oktober 2011

Mola

Dass es frühmorgens wird, merkt der Mann vor allem an seinen kalten Zehen - und das liegt an zwei Happenings: erstens, weil es kurz vor Sonnenaufgang am kältesten ist, und zweitens, weil ihm Mola die Decke wieder mal weggezogen hat.

Also tastet Mann im Halbschlaf nach Mola und versucht sie wegzudrücken, flachzulegen, womöglich zu befriedigen. Der Tag beginnt also ungewollt mit latentem Sex - der Mann wird quasi verführt und vielleicht sogar vergewaltigt - denn er schläft ja noch halb und kann nix dafür, dass Mola solch ein ungezähmtes Sexbiest ist. Denn Mola will sich vermehren, sie will ihre Fruchtbarkeit jeden Morgen immer wieder unter Beweis stellen - und sie lässt nicht locker, bis der Kerl dicke Eier kriegt und sich schon fast wie 'ne geplagte Bruthenne fühlt.

Dicke Eier tun aber weh - und das weiß Männecke nur zu gut. Dabei kommt ihm die ultimative Erkenntnis: dass Gott niemals männlich gewesen sein konnte, als er den Menschen erschuf und ihm neben Eva und Lilith auch noch Mola gab. Mola, die Folterin, die Nötigerin, die Triebtäterin unter des Mannes Decke: die Nimmersatte, die allmorgendlich befriedigt werden will.

Wenn Mola ihn aber so verführt, wälzt sich der versierte Mann instinktiv auf den Bauch und sucht die Matratzenspalte. Dorthin steckt er Mola rein und schlägt sie mit ihren eigenen Waffen. Und siehe, sie lässt sich tatsächlich täuschen - sie glaubt, sie stecke tatsächlich in einer Muschi, und lässt den Rest vom Kerl einfach weiter schlafen: Mola, die Morgenlatte.

Nachwort: Demnächst verfilme ich "Laola mit der Mola" auf Hawaii - das sind 99 nackte, auf dem Rücken liegende, Jungs am Waikiki Beach. Und dann, um 5 Uhr in der Früh, Filmup: Laola mit der Mola - und alle Blumenladies rings herum rufen geil "Aloha!", bevor sie die Rolle der Matratzenspalte einnehmen.

Trau dich zum Traum !

Jetz wo bald alle "Matratzenhorching" betreiben und mittels Schlaf die Nachrichten aus der Inneren Welt dieses Planeten, via Träume abrufen wie einen Anrufbeantworter, darf ich hier sinnieren und schreiben: Schlafet schön liebe Freunde, denn der Schlaf ist die Programmierung eures Schicksals für den nächsten Tag - und wenn ihr schlau seid, so haltet ein Auge leicht offen, dann seht ihr auch den Alien namens "Sandmännchen" - der ist nämlich da, um eurem Schicksal Sand ins Getriebe zu streuen.

Und tagsüber versteckt sich der Alien im Walde, steht auf einem Bein und nennt sich Rumpelstilzchen - aber man sieht ihn auch in großen Nestern auf Schornsteinen stehen, ebenfalls auf einem Bein - da nennt er sich Storch und bringt den Menschen geklonte Kinder ins Haus - die Richtigen holt der Kuckuck, versteckt sie in einem fremden Nest, welches widerum ein getarntes UFO ist und bei Dunkelheit zum Mond pendelt, auf dessen Rückseite sie alle weiterleben: Elvis, John Lennon, Mutter Theresa, Caligulla und Dracula. Und da gibts Gaudi - also trau di !

Heiliges farbiges Singsterben

Wenn Blätter sterben, schreien sie bunt auf - so grell, so schön und laut wie der herzzerreißende Gesang eines Dornenvogels während seines Suizids. Sein ganzes Leben lang gibt der Dornevogel keinen Pieps von sich, aber nachdem er sich gepaart hat, presst der Vogelmann seine Brust gegen einen langen Wildrosendorn und durchbohrt sich mühsam. Es ist eine Liebesbeteuerung, so als mache er sich auf den Weg in die nächste Welt, um auch dort ein Nest zu bauen, ... wieder für Sie. Und während er stirbt, singt er schöner als hundert Nachtigallen zusammen, bis zum letzten Ton seines Daseins. Dann ist er hinüber ...

So auch die Blätter im Herbst - sie verabschieden sich mit einem prächtigen Farbengesang - es ist ihr Todeslied, und wer weiß, vielleicht sogar ihr Todesschrei. Und dann fallen sie ab, werden vom Wind getanzt und schweben durch die Lüfte, um endlich neue Gefilde zu sehen. Irgendwann bleiben sie liegen und werden vom Schnee bedeckt. Und im Frühling sprießt ein Schneeglöckchen durch's gemoderte Blatt hindurch. Es läutet die Maiglöckchen herbei und die läuten dann wieder die Blätter an den Bäumen hervor. Darunter auch die der Wildrose - die mit den langen Dornen, an denen grad ein Vogelmännchen fröhlich das Nest baut für seine Auserwählte.

Oh du großes Mysterium der Selbstverständlichkeit, ich neige mein Haupt vor dir, um zu sehen auf welch großem Fuße du lebst, dass du so spielerisch umgehen darfst mit heiligem Leben.